21. Januar 2008 | Die Anzahl der Palästinenser die Opfer von Verhaftungen und von Hinrichtungen sind, nimmt in Gaza, wie auch im Westjordanland, ständig zu. Israel kann in aller Ruhe den totalen Krieg gegen Hamas erklären. Israel kann die UNO-Lastwagen verbieten, die den lebensnotwendigen Bedarf der Palästinenser nach Gaza transportieren, wo es an Medikamenten und an Wasser mangelt und wo die Bevölkerung am Rande der Hungersnot steht. Israel hat dafür die eifrige Unterstützung der korrumpierten Behörden aus Ramallah und die der Großmächte.
21. Januar 2008 | Mohammed Omer ist ein 23-jähriger Journalist / Fotograf aus der Stadt Rafah im israelisch belagerten Gazastreifen. Vor drei Tagen hat Israel alle Grenzen zu dem Küstenstreifen geschlossen, selbst Hilfslieferungen werden nicht mehr durchgelassen.
Auf seiner Webseite berichtet Mohammed von seinem Leben. Über Hauszerstörungen, obdachlose Familien und die Kinder im Flüchtlingslager. Über die täglichen Tragödien die sich dort ereignen.
13. November 2007 | Wer ist verantwortlich für die sieben Toten und fast hundert Verletzte* unter den Menschen, die sich bei der Gedenkveranstaltung zum dritten Todestag von Yasser Arafat dort befanden, um ihm ihre aufrichtige Anerkennung entgegenzubringen?
Sind die Palästinenser aus Gaza, die schon unschuldige Opfer der furchtbaren Blockade sind, die Israel ihnen verhängt, nicht ebenfalls Opfer einer «Strategie der Spannung» und Geisel der palästinensischen Behörden, die mit dem Besatzer kollaborieren?
6. Juli 2007 | Neulich, als ich mir die BBC Nachrichten anschaute, sah ich mit Schrecken, wie israelische Soldaten auf den am Boden liegenden palästinensischen Kameramann schossen, wie auch auf die Männer, die ihm zu Hilfe kommen wollten.
Für mich ist es sehr schmerzhaft Bilder anzuschauen, die die Brutalität der Menschen zeigen.
12. Mai 2007 | Der seit länger als einem Jahr andauernde Wirtschaftsboykott, der dem palästinensischen Volk von den USA und der Europäischen Union auferlegt wurde, soll dieses Volk erdrosseln und den Forderungen Israels unterwerfen.
Das Leben der Einwohner des Westjordanlands und Gazas war schon vor dem Boykott grauenhaft. Doch dieser Boykott, der Menschlichkeit unwürdig, hat das tägliche Leben noch viel grauenhafter gemacht.
22. März 2007 | Dick Marty hat nach langen Recherchen über die CIA-Entführungen und die CIA-Geheimflüge in Europa bewiesen, dass es sich bei weitem nicht um Einzelfälle handelt, denn sie sind allgemein üblich geworden. Der Präsident der Rechtskommission vom Europarat hat letzten Endes die Schlussfolgerung gezogen, dass ein organisiertes System, in aller Öffentlichkeit, handelt - wenn nicht sogar mit aktivem Einverständnis der europäischen Staaten.
19. Februar 2007 | In Israel sind die Menschen im Generellen sehr stolz auf ihre Armee. Die israelische Regierung hat sich schon immer bemüht, sie als sauber, nobel und einmalig vorzustellen. Immer wird wiederholt, dass es "die moralischste Armee der Welt" sei. Tzahal (Israelische Verteidigungskräfte) ist keine Verteidigungsarmee, wie der Name vorgibt, sondern eine offensive, fremdenfeindliche Armee, die für die umfangreichste ethnische Säuberung und die längste Militärbesatzung der Moderne verantwortlich ist.
22. Juli 2006 | In Nablus fühlt man noch gewaltsamer, bereits beim Einbruch der Dunkelheit, das erdrückende Terrorklima der Tsahal, dieser Armee von Vandalen, die mit einem beeindruckenden Arsenal ausgestattet ist. Jede Nacht dringen zig Fahrzeuge, mit Soldaten besetzt, in die belagerte Stadt ein. In letzter Zeit wird die Bevölkerung von Nablus stärker erdrosselt und verfolgt als es generell üblich ist.
18. Juli 2006 | Während die Welt der Zerstörung des Libanon durch Israel beiwohnt, geht die kontinuierliche Besatzung Palästinas weiter. Während man die Kameras auf Beirut lenkt, werden alle Maßnahmen ergriffen, um die Palästinenser zu unterdrücken und sie zur Flucht zu zwingen. Silvia Cattori hat sich vor Ort begeben. Sie beschreibt den Terror, dem die Einwohner von Nablus ausgesetzt sind.
30. September 2003 | Die schmerzerfüllten Augen Palästinas.
Sie verlangen nach Einheit, nach Gerechtigkeit, nach Wahrheit, nach Menschlichkeit.
Blicke von Kindern, die seit Generationen keinen Anspruch auf die Freude der Kindheit gehabt haben.
Die Augen, von denen ich hier spreche, sind die eines palästinensischen achtjährigen Jungen, dessen aufrichtiger, ausdrucksvoller Blick uns mit Neugierde und Wärme anschaute. Seine grünen Augen standen gänzlich im Gegensatz zu der grauen, apokalyptischen Landschaft dieses fahlen Morgens im April, als wir, gelähmt durch den Horror, die zerstörte Altstadt von Nablus betraten.
10. Mai 2003 | “To those who went martyred for the land of the sad oranges. And for those who have not been martyred yet” *.
Wo befindet ihr euch, Freunde, Väter, Mütter, Brüder, Schwestern, ihr, die ihr noch fähig seid Euch zu empören? Die Verdammten Palästinas wenden sich auf ihrer Suche nach einem Überrest von Menschlichkeit an Euch.