politische schriften

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Israel
 
Interview mit Sattar Kassem, in Nablus
"Die Palästinenser werden sich niemals ergeben"
11. September 2006 | Die Palästinenser haben bei den palästinischen Parlamentswahlen vom Januar 2006 massiv zu Gunsten der Hamas gewählt. Es war notwendig, diese Wahl zu respektieren. Die Europäische Union hat sie aber bestraft, indem sie ihre Hilfsgelder zurückzog. Diese Reaktion zwang Millionen von Palästinenser ins Elend und in den Hunger. Man muss betonen, dass der Sieg der islamischen Bewegung nicht nur den Regierungen, die auf den Sieg der Fatah gesetzt hatten, in den Rücken fiel, sondern auch den Parteien und Bewegungen der Progressiven, die es nicht vermocht hatten, dem palästinischen Volk und seinem wirklichen Anliegen zuzuhören.


Widerrechtliche Verschleppung eines palästinensischen Regierungsmitgliedes durch die israelische Armee
Tasneem Shaer: «Mein Vater ist kein Terrorist»
28. August 2006 | Naser Shaer, 45, Vizepremierminister, Erziehungsminister und Minister für Höhere Bildung in der neuen palästinischen Regierung, die im März 2006 von der Hamas gebildet wurde, wurde am 19. August von israelischen Soldaten entführt. Als früherer Rektor der Juristischen Fakultät an der Nationalen Universität von Al Najah in Nablus gehört er keiner politischen Partei an. Er wird von den Palästinensern als eine sehr achtenswerte und angenehme Persönlichkeit angesehen. Seine Familie steht gegenwärtig unter Schock und ist sehr traurig darüber, dass Familien in Palästina keine Möglichkeit haben, sich gegen die täglichen Übergriffe Israels zu verteidigen. Die Schweizer Journalistin Silvia Cattori konnte Tasneem (*), die Tochter des Ministers, erreichen. In sehr einfacher und nüchterner Weise gibt sie uns ihre Darstellung über die Entführung ihres Vaters und die schlimmen und die erniedrigenden Bedingungen seiner Festnahme. Vom 29. Juni bis heute kidnappten israelische Soldaten nahezu 60 Mitglieder der (...)


Exklusivinterview mit Dr. Naser Dine Muhammad Ahmad Shaer, palästinensischer Vize-Premierminister
«Die Palästinenser sind sich angesichts der Sanktionen einig»
4. August 2006 | Dr. Naser Dine Muhammad Ahmad Shaer hat in der von der Hamas gebildeten Regierung die Funktion des stellvertretenden Premierministers und des Ministers für Erziehung und höhere Bildung inne. 1961 geboren, aus Nablus stammend und Vater von sechs Kindern, sieht sich dieser Professor der Rechte, Rektor der juristischen Fakultät an der staatlichen Universität Al-Najah, heute gezwungen, im Untergrund zu leben, da er von Israel verfolgt wird. Er spricht hier über etwas, das die westliche Welt nicht wahrhaben will: Die Hamas ist mit dem sozialen Gefüge eng verflochten und erfreut sich angesichts der israelischen Unterdrückung – ganz wie die Hizbollah in Libanon – zunehmender Beliebtheit.


Aussage eines Palästinensers aus Gaza
Gaza: "Israel will uns aus unserem ganzen Land vertreiben”
31. Juli 2006 | Khaled lebt in der Unsicherheit eines Flüchtlingslagers von Gaza. Seine schmerzlichen Aussagen sind in viele Sprachen übersetzt worden. Heute war seine Stimme, die normalerweise fröhlich ist, mit Revolte und großer Niedergeschlagenheit erfüllt.


Tsahal
Eine Armee von Barbaren
22. Juli 2006 | In Nablus fühlt man noch gewaltsamer, bereits beim Einbruch der Dunkelheit, das erdrückende Terrorklima der Tsahal, dieser Armee von Vandalen, die mit einem beeindruckenden Arsenal ausgestattet ist. Jede Nacht dringen zig Fahrzeuge, mit Soldaten besetzt, in die belagerte Stadt ein. In letzter Zeit wird die Bevölkerung von Nablus stärker erdrosselt und verfolgt als es generell üblich ist.


Palästina unter militärischer Besatzung
Nablus: « It is our life »
18. Juli 2006 | Während die Welt der Zerstörung des Libanon durch Israel beiwohnt, geht die kontinuierliche Besatzung Palästinas weiter. Während man die Kameras auf Beirut lenkt, werden alle Maßnahmen ergriffen, um die Palästinenser zu unterdrücken und sie zur Flucht zu zwingen. Silvia Cattori hat sich vor Ort begeben. Sie beschreibt den Terror, dem die Einwohner von Nablus ausgesetzt sind.


Israelische Kriegsverbrechen
Gaza: “Wir leiden miteinander”
14. Juli 2006 | Die Zeugenaussage von diesem Palästinenser, der im Norden von Gaza wohnt- und, im Rahmen der israelischen Krieg, anonym bleiben will - gibt uns eine Idee über die Art und Weise, wie die betroffene Bevölkerung vor Ort auf die Ereignisse reagiert.


Die Intrigen von Fatah
Die Kollaborateure mit dem israelischen Besatzer sind unter uns.
11. Juni 2006 | Ein Palästinenser, der in einem Flüchtlingslager im Norden von Gaza lebt, berichtet über die aktuelle Situation. Die Stimme, die hier spricht, ist die von einem jungen palästinensischen Bäcker, der bei den letzten Wahlen für Hamas gewählt hat, mit der Hoffnung dass Hamas erreicht das Leiden seines Volkes zu erleichtern. Wir denken, dass diese Zeugenaussage auf aufrichtige Art das widerspiegelt, was ein breiter Teil der Bevölkerung von Gaza empfindet und dass sie uns helfen kann, unsere voreingenommene Sichtweise auf die dortige Situation zu überdenken.


Eine Welt ohne Mitleid
« Don’t be afraid »
30. September 2003 | Die schmerzerfüllten Augen Palästinas. Sie verlangen nach Einheit, nach Gerechtigkeit, nach Wahrheit, nach Menschlichkeit. Blicke von Kindern, die seit Generationen keinen Anspruch auf die Freude der Kindheit gehabt haben. Die Augen, von denen ich hier spreche, sind die eines palästinensischen achtjährigen Jungen, dessen aufrichtiger, ausdrucksvoller Blick uns mit Neugierde und Wärme anschaute. Seine grünen Augen standen gänzlich im Gegensatz zu der grauen, apokalyptischen Landschaft dieses fahlen Morgens im April, als wir, gelähmt durch den Horror, die zerstörte Altstadt von Nablus betraten.


PALÄSTINA
Gaza, das Land der traurigen Orangen.
13. April 2003 | “To those who went martyred for the land of the sad oranges. And for those who have not been martyred yet” *. Wo befindet ihr euch, Freunde, Väter, Mütter, Brüder, Schwestern, ihr, die ihr noch fähig seid Euch zu empören? Die Verdammten Palästinas wenden sich auf ihrer Suche nach einem Überrest von Menschlichkeit an Euch.



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